Sehnsucht nach Geborgenheit

Free counter and web stats

Zugriffszähler seit 31.10.2002 / 6.06.2008

Ein Beitrag aus Band 1 der gelben Zeitzeugen-des-Alltags-Buchreihe von Jürgen Ruszkowski

direkt zu bestellen bei:

Michael Mario Hoffmann wurde 1947 in Zwickau in Sachsen von Hildegard Beyer, geborene Hoffmann, in der Ehe mit dem Ziegeleifabrikanten Karl Eduard Beyer geboren. Die Mutter war Tänzerin am Zwickauer Stadttheater gewesen und hatte offenbar mit russischen Besatzungssoldaten poussiert. Der Ehemann focht daher die Vaterschaft an und ließ ein erbbiologisches Gutachten erstellen, so dass Michael den Mädchennamen der Mutter erhielt. „Meine Mutter kümmerte sich nicht um mich und gab mich im Alter von sechs Wochen an eine Freundin, bei der ich verwanzte und verlauste. Ich kam dann in ein Kinderheim, aber bald darauf im Alter von sechs Monaten zu Pflegeeltern.“ Solche frühkindlichen, tiefgreifenden Einschnitte führen meistens zu starken Verlustängsten bis hin zu Hospitalismus mit Folgen für das ganze Leben. Auch Michael scheint darunter stark gelitten zu haben, so dass wesentliche Verhaltensmuster im späteren Leben hier ihre Ursachen zu haben scheinen.

Der Pflegefamilie waren bei Kriegsende eigene Zwillinge verhungert. „Dafür war ich eine Art Ersatz.“ Sie gehörten zur Freikirche der Methodisten. Michael besuchte später die methodistische Sonntagsschule und wurde von den christlich-konservativen Pflegeeltern von den kommunistischen Jungen Pionieren ferngehalten. „Als sie später einen eigenen Sohn bekamen, war ich für den Pflegevater das fünfte Rad am Wagen. Die Pflegemutter hat mich jedoch geliebt. Meine leibliche Mutter wanderte etwa 1950 mit zwei Töchtern, meinen Halbschwestern, nach Amerika aus. 1957, als ich zehn Jahre alt war, gingen meine Pflegeeltern nach Westdeutschland und fragten mich, ob ich mitgehen wolle, was ich natürlich tat, denn ich brauchte ja in diesem Alter dringend die Geborgenheit in dieser Familie.

Wir lebten in den Flüchtlingsdurchgangslagern in Lübeck-Blankensee und Gießen in recht primitiven Verhältnissen und schliefen auf dem Fußboden auf Strohsäcken. So würde man heute Asylbewerber nicht mehr unterbringen. Schließlich fanden wir in Grevenbrück im Sauerland zwischen Hagen und Siegen eine neue Heimat. Ich besuchte neun Jahre lang die Volks- und drei Jahre die Berufsschule. Eine begonnene Lehre als Maschinenschlosser brach ich nach neun Monaten ab, als ich im Alter von 14 Jahren das erste Mal von zu Hause abhaute. Meine Pflegeeltern konnten mir vom Intellekt her nicht das bieten, was ich suchte. Ich strebte schon immer in die Ferne und träumte von der weiten Welt. Auch hatte ich früh einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Die christlich-freikirchliche Einstellung der Pflegeeltern trug wohl zu meiner späteren humanistischen Gesinnung bei.

Mit 14 wollte ich in die DDR zurück, wurde aber an der Zonengrenze abgefangen und kam anschließend für drei Monate in das in der Senne südlich von Bielefeld gelegenen Erziehungsheim Eckhartsheim der Betheler Anstalten. Danach fand ich wieder Aufnahme bei meinen Pflegeeltern in Grevenbrück und arbeitete fortan als Maschinenarbeiter bei meiner früheren Lehrfirma. Meine Arbeitgeber waren mit mir in puncto Fleiß und Pünktlichkeit zufrieden, wenn ich auch von Zeit zu Zeit immer wieder in Extratouren ausbrach. Ich fühlte mich oft unverstanden, war innerlich nicht gefestigt und hatte noch kein Ziel für das Leben vor Augen. Später bin ich dann noch mal zusammen mit drei anderen „Halbstarken“ in Richtung Schweiz abgehauen. Wir kamen aber nicht über die Grenze, weil wir keinen Personalausweis besaßen. Bei Bregenz schlugen wir uns illegal nach Österreich durch: Die Freunde schwammen ein Stück durch den Bodensee, ich schlich durch ein Waldstück, weil ich nicht schwimmen konnte. Auf österreichischer Seite trafen wir wieder zueinander. Auf einer Alm schliefen wir im Farnkraut. Aber bald spürte uns die Gendarmerie auf und brachte uns zurück nach Deutschland, wo wir in Lindau in einer Jugendschutzstelle in eine Zelle gesperrt wurden, bis uns der Vater zweier der Freunde namens Achim und Helmut, ein begüterter Architekt, abholte. Die Freunde waren bereits mit dem Gesetz in Konflikt gekommen und hatten Bekanntschaft mit Jugendarrest gemacht. Wenn ich auch oft schlechte Gesellschaft hatte, habe ich mich nie an ungesetzmäßigen Handlungen beteiligt. Ich konnte anschließend weiterhin bei meiner Firma in Siegen arbeiten.

Im Alter von 17 Jahren versuchte ich noch einmal in die DDR zu kommen. Im Westen war ich gegen die Aufrüstung, dort im Osten wollte ich jedoch Offizier der Volksarmee werden. Vier Wochen lebte ich in einem Lager in Barby an der Elbe. Viele dieser Übersiedler von West nach Ost flüchteten vor ihren Schulden, die sie gemacht hatten. Nicht alle waren daher in der DDR willkommen. Ich sah immer bedeutend jünger aus, als ich war. Stasileute beobachteten und verhörten mich. Sie konnten mit so versponnenen Halbgaren wie mich wohl nichts anfangen und meinten, es sei wichtig, dass die „Bonner Ultras“ keine Gelegenheit bekämen, zu behaupten, die DDR halte Jugendliche aus dem Westen fest. Deshalb müsse ich zurück in die BRD. Dort brachte man mich in eines der Freistädter Erziehungsheime im Wietingsmoor zwischen Diepholz und Sulingen, wo ich zwei Jahre lang blieb. Für mich war das Erziehungsheim damals Schutz. Ich wäre sonst wohl leicht in schlechte Hände geraten. Insofern bin ich heute auch dafür, straffälligen jugendlichen Rückfalltätern geschlossene Heimerziehung als festen Rahmen zu bieten.

Ich wollte nicht wieder zu den Pflegeeltern, sondern mein Leben selber meistern. Für sechs Monate lebte ich in Neuenrade in Westfalen in einem Lehrlingsheim. Anschließend ging ich dann doch zu den Pflegeeltern zurück und arbeitete als Bauhelfer im Hochbau.

Schon früh fühlte ich mich zu linken Ideen und Gruppen hingezogen und beteiligte mich an Kampagnen gegen die Aufrüstung und an den Ostermärschen. Ich hatte mir eine Ideologie zwischen praktischem Christentum und Sozialismus zurechtgelegt, der ich nachstrebte. 1968 trat ich in die DKP ein. Die Partei war mir wohl auch eine Art Mutterersatz. Ich war ein eifriger Parteigenosse, bis mir anlässlich des kalten Einmarsches der Warschauer-Pakt-Streikräfte in Prag erhebliche Bedenken kamen. 1974 trat ich dann aus der Partei aus.

1967 lernte ich ein Mädchen kennen. Es folgte der erste große Liebeskummer, der mich wieder aus der Balance warf. In mir war immer so eine innere Unruhe, eine Urangst. Ich habe mich dann schnell fallen lassen. Ich wollte am liebsten auswandern. Auch jetzt überlegte ich wieder abzuhauen und zwar nach Genua, von wo ich mich nach Palästina einschiffen wollte, um mich als Al-Fatach-Helfer anzubieten. Aber daraus wurde nichts. Ich bin dann mit der Freundin nach München gefahren. Wir lebten dort eine Woche lang, bis mir das Geld ausging. 1969 habe ich diese Frau geheiratet, obwohl ich wusste, dass das nicht gut gehen konnte, weil wir überhaupt nicht zusammen passten. Sie war hysterisch. Aber mit ihr habe ich drei Kinder gezeugt: Simone, Sascha und Natascha. Die russischen Namen habe ich ausgewählt. Ich war damals so ein Russenfan, wahrscheinlich, weil ich mehr oder weniger unbewusst einen Russen als meinen Vater vermutete, aber auch, weil ich als Kleinkind intensiven Kontakt mit russischen Soldaten gehabt und man mich deshalb scherzhaft „Stalin“ oder „Väterchen Frost“ genannt hatte. Sascha hat sich später mal bitter darüber bei mir beklagt: Ein russischer Name wäre ja noch zu ertragen, aber als zweiten Namen auch noch Michail! Ob das hätte sein müssen?

1970 reizte mich ein Angebot bei der Labor Service Guard der US-Army in Westberlin, wo man Wachleute suchte. Ich hatte immer ein zwiespältiges Verhältnis zu allem Militärischen. Einerseits faszinierte es mich, andererseits lehnte ich es ab. Ich flog nach Berlin und ließ mich für den Dienst ausbilden. Dort hätte ich die Chance gehabt, Führerscheine aller Klassen zu erwerben. Es scheiterte letztlich daran, dass ich die US-Militär-Haarschnitt-Vorschriften nicht für mich akzeptieren wollte. Ich trug seinerzeit lange Koteletten und lange Haare. Davon wollte ich mich nicht trennen und unterschrieb deshalb nach der dreimonatigen Probe- und Ausbildungszeit nicht den endgültigen Vertrag. Als ich nach Hause zurückkam, hatte sich meine Frau mit einem Nachbarn eingelassen und meinte, ich störe ihr neues, glückliches Sexualleben.

1971 verkaufte ich meine Stereoanlage, um davon eine Fahrkarte nach Cuxhaven zu finanzieren, wo ich mich bei der Hochseefischerei verdingen wollte. Nach sechswöchiger Ausbildung in den Netzbooten stieg ich in Bremerhaven als Leichtmatrose auf dem Fischereimotorschiff „Hildesheim“ ein und blieb vier Monate an Bord. Das war der Beginn meiner Zeit bei der Seefahrt, die mich erst nach Jahrzehnten und nur deshalb losließ, weil ich dort keinen Job mehr bekam, von dem ich leben konnte. Bei der Fischerei galt es hart zu arbeiten, habe aber schönes Geld gemacht. Was ich an Bord des Fischdampfers lernte, waren alle Schnacks der Kollegen, besonders den: „Du musst dir mal öfter einen ballern!“ So machte ich hier intensive Bekanntschaft mit „Freund Alkohol“. Man füllte mich manches Mal so richtig ab. Die norwegische Küste bekam ich jedoch nur von See aus von ferne zu sehen. Zu gerne hätte ich auch die Häfen und Menschen und deren Kultur kennen gelernt. Die Kollegen meinten, da müsse ich dann eben auf einem Kümo anheuern. So musterte ich am Ende der Reise in Cuxhaven ab, nahm an einem Schiffssicherheitslehrgang teil und man bot mir einen Job auf einem Schiff bei der Reederei Bauer & Hauschild an. Danach fuhr ich als Reiniger auf der unter Panama-Flagge fahrenden „Elisabeth Oldendorff“ der Reederei Egon Oldendorff. Der Trip war gut. Es ging in die Karibik und nach Südamerika. Ich bekam aber nur eine Heuer von 600 DM brutto = netto und für die Überstunde 3,- DM. Ich blieb lediglich für eine Reise an Bord. In Amsterdam war ich stramm besoffen. Mein Verstand war weg. Ich hatte totalen Kontrollverlust, kriegte anschließend meinen Moralischen, wollte meine Kinder in Siegen sehen und setzte mich in den Zug nach Hause. Unterwegs lernte ich in der Bahn eine Frau kennen, stieg in Emmerich aus und ging mit ihr in ein Hotel. Anschließend war mein Personalausweis weg. Der Grenzschutz hielt mich fest. Man recherchierte meine Identität und ich bekam provisorische Papiere. Mit einem Tag Verspätung traf ich wieder an Bord ein. Bei Dienstbeginn war ich nicht arbeitsfähig und kriegte den Sack. Am nächsten Morgen erwachte ich im Gebüsch mit zwei schwedischen Mädchen in einem Park. Es war die Hippizeit. Im Vollrausch hatte ich stundenlang auf meinem rechten Arm gelegen. Die Nerven waren wie abgeschnürt. Ich hatte den Unterarm nicht mehr in der Gewalt. Er hing schlaff herunter, eine sogenannte Häschenhand. Man brachte mich in ein Obdachlosenasyl. Das wurde von den Holländern in einem recht sauberen Zustand gehalten. Mit meinem defekten Arm war ich arbeitsunfähig und fuhr deshalb wieder zu meinen Pflegeeltern ins Sauerland, für die ich inzwischen jedoch zu einer Schande geworden war. Ich war Sympathisant linker Gruppen und traf an einem Bücherstand auf der Straße eine Maoisten-Vereinigung, die nach langer und gründlicher Diskussion feierlich darüber abstimmte, dass man mich in ihre Wohngemeinschaft aufzunehmen bereit sei. Damals habe ich das auch alles sehr wichtig genommen. Heute kann ich darüber nur lachen. Das Sozialamt in Siegen half mir über die Runde. Ich bekam Gutscheine für Lebensmittel, mit denen ich in einem bestimmten Laden einkaufen konnte. Nach drei Monaten war mein Arm auskuriert und ich konnte wieder nach Hamburg reisen, um mir ein neues Schiff zu suchen. Ich musterte auf der „Estebogen“ der Reederei Bauer & Hauschild an und war in der Ostseefahrt tätig.

Es war im Jahre 1972. Wir lagen in Hartlepool und besuchten den Pup „Devon“, der allen Seeleuten ein Begriff ist. An Bord hatten wir bereits vorgetrunken, damit es an Land nicht so teuer werden sollte. In England gehen auch viele Frauen in die Kneipen. Man trifft also durchaus nicht nur Nutten dort. Ein Kollege geriet in einen Streit, der in eine Schlägerei ausartete. Ich wollte ihm helfen. Auch einige der Frauen prügelten auf mich ein und ich zog mir dabei eine Nasenfraktur zu, die leider nicht richtig behandelt wurde, so dass man die Folgen heute noch bei mir sehen kann. Der Alte war nicht begeistert, als er mich nach Rückkehr an Bord sah. Ich konnte nicht richtig arbeiten, weil ich dauernd aus der Nase blutete. Im nächsten Hafen, es war Newcastle, ging ich von Bord, um mich ärztlich behandeln zu lassen. Ich bekam vom Agenten ein Flugticket nach Hamburg. Die Kosten, auch für den Ersatzmann, wurden mir von meiner Heuer einbehalten. Danach flüchtete ich mich wieder in die mir vertraute Wohngemeinschaft nach Siegen. Ich war immer stark fixiert auf Kollegen oder auf ein Schiff. Davon komme ich dann nicht los. Ein Jahr lang habe ich in Siegen gearbeitet. Viel Geld blieb mir nicht vom meinem Verdienst, denn durch den von mir für drei Kinder zu zahlenden Unterhalt ging der größte Teil meines Einkommens drauf. Mir wurden jetzt auch beim täglichen Zusammenleben die Widersprüche zwischen Theorie und Praxis bei den Mitgliedern der WG-Kommune bewusst. In dieser Zeit landete ich in einer Saufclique von Stadtstreichern. Ich fand die spaßig und habe mitgetrunken. Da ich ohnehin recht labil war, neigte ich dem Alkohol immer mehr zu. Als mir das bewußt wurde, rief ich eines Tages bei der Reederei Oldendorff an, um nach den Chancen für ein Schiff zu fragen. Die spontane Rückfrage: „Haben Sie Lust, sofort auf einem Bulkcarrier einzusteigen?“, kam mir gerade recht. Es hieß, das Schiff, es war die „Christopher Oldendorff“, liege in Hamburg an der Töpfer-Pier und warte noch auf Order. Ich fuhr sofort nach Hamburg und bereits am nächsten Tag liefen wir ohne Zwischenstop nach Port Elisabeth und Durban in Südafrika aus. Ich hatte als Decksmann angeheuert und war unterwegs an Bord als Messesteward umgemustert worden. Während der ersten Reise ging alles gut, aber während der zweiten Reise versackte ich in Port Elisabeth. Ich hatte eine Schwarze kennen gelernt und verpasste beim Landgang die Abfahrt des Schiffes. Alle meine Sachen waren an Bord: Kleidung und Papiere. Das Schiff war mit einer Ladung Erz unterwegs in Richtung Dünkirchen. Es stellte sich heraus, dass der Kapitän meinen Pass an den Agenten übergeben hatte. Das war meine Rettung. Die Agentur John T. Traevels brachte mich in einem Hotel unter und bezahlte für drei Tage Unterkunft und Essen für mich. Danach wurde ich nach Durban geflogen und sollte auf die „Maria Oldendorff“ umsteigen, die in den Persischen Golf nach Iran gehen sollte. Die iranischen Häfen waren mir von Kollegen als wenig verlockend geschildert worden. Dort sollte es nicht einmal Bier zu trinken geben. Ich steigerte mich in negative Gefühle und geriet in eine tiefe Krise, fing wieder an zu saufen und ging nicht an Bord. Da ich nun illegal im Lande war, steckte man mich ins Zentralgefängnis von Durban, wo ich eine Woche lang weilte. Ich besitze heute noch die Zellenkarte. Viele Seeleute haben durch das „Achternraussegeln“ im Ausland Bekanntschaft mit dem Knast gemacht. Dann bekam ich vom deutschen Konsulat ein Flugticket nach Hamburg. Ich war mittellos. Die Innere Mission brachte mich in einem Wohnheim für Obdachlose in St. Georg unter. Von der Sozi in der ABC-Straße erhielt ich eine Fahrkarte nach Siegen, wo ich wieder in der bekannten WG Aufnahme fand. Bei meinen Sauftypen prahlte ich damit, in Südafrika im Knast gesessen zu haben und galt bei denen daraufhin als Exot. Ich habe mit den alten Kumpels von der Straße wieder rumgezaubert. Die heckten auch öfter ungesetzliche Sachen aus, aber da habe ich mich immer herausgehalten. Also etwas Solidität muss doch in mir gesteckt haben.

1976 fuhr ich bei Shell auf dem Tankschiff „Myrina“. Als ich 1977 gerade im Seemannsheim am Krayenkamp weilte, sprach mich der Pförtner Schmidt an, ob ich bereit sei, auf der „Main-Express“ einzusteigen, einem Hapag-Schiff , das von Ahrenkiel bereedert wurde. Man brauchte wohl schnell einen Ersatzmann und hatte im Seemannsheim angerufen. So kam ich sogar auf ein Hapag-Schiff, das damals noch mit schwarz-weiß-rot am Schornstein fuhr.

1978 arbeitete ich bei Ahrenkiel auf der „Alaska“ als zweiter Steward. Wir lagen in Buenos Aires. Dort hielt die Militärjunta ein strenges Regiment. Weil ich im Alkoholrausch nachts trotz Polizeistunde und Ausgangssperre auf der Straße getanzt hatte, nahm man mich fest und sperrte mich für eine Nacht in eine Zelle, in der schon 20 Mann auf dem Fußboden saßen. Etwas später kam noch ein Maschinist meines Schiffes dazu. Alle paar Stunden wurden wir zum Pinkeln und Wassertrinken herausgeführt.

Bei Harald Schuldt war ich 1979 vier Monate auf der „Asseburg“ , einem Kühlschiff. Ich stieg in Hamburg auf der Howaldswerft zu. Im Mai 1979 musterte ich bei der Reederei Wübbe auf der „Reefer Carrier“ unter Zypern-Flagge an.

Von 1980 bis 1983 arbeitete ich als Bauhelfer im Akkord in Tornesch und verdiente gut. Dann bekam ich wieder Lust, zur See zu fahren und stieg in Hamburg als Decksmann auf dem Stückgutschiff „Lühe“ der Reederei Helmut Baumgarten aus Gründeich ein. Wir fuhren nach Nigeria - Westküste-Afrika. Am Getreideschuppen der Rolandsmühle in Bremen ging ich nach vier Monaten wieder von Bord. Ab Juni 1983 fuhr ich für sechs Monate als Decksmann von Rotterdam aus auf dem Containerschiff „Katania“ bei Reederei Günter Schulz. Von Ende 1983 bis September 1984 war ich arbeitslos. Im Herbst 1984 stieg ich für 660 US$ in Bremerhaven bei Dietrich Oldendorff unter Liberia-Flagge auf dem Bulkcarrier „Western Glory“ ein. In Ballast ging es nach Brasilien. Im Sommer 1986 jobbte ich auf dem Hamburger Blumengroßmarkt als Ladearbeiter. Anfang 1989 arbeitete ich für drei Monate in der Kleinen Fahrt auf MS „Aros Trader“ bei Julius Hauschild und Mitte Mai 89 einen Monat lang auf MS „Helena“. Wegen eines Unfalls mußte ich von Bord. Im Sommer 89 war ich auf „Monika Ehler“ von Papenburg aus für drei Monate in der Holzfahrt tätig. 1992 stieg ich für fünf Monate in Rochefort in Frankreich als Decksmann bei der in der Kleinen Fahrt verkehrenden „Petra Fischer“ ein. Danach war ich wieder auf dem Blumengroßmarkt tätig.

So ist mein Leben monate- und jahrelang dahingegangen. Ich habe meine Zeit nicht genutzt. Mit meinem Intellekt hätte ich ein Patent machen können.

In den 1980er Jahren bekam man noch leicht ein Schiff mit guter Heuer. Der Tarif wurde immer besser. Es gab Auslandszulage und 12½ Tage Urlaub pro Monat. Man bot mir kürzlich ein Schiff unter deutscher Flagge mit Holzdeckeln und schwerer Arbeit an sieben Tagen in der Woche für 1.400 Mark netto inklusive aller Überstunden und zwei Tagen Urlaub an. Heute würde ich mir alle Finger nach den damaligen Bedingungen lecken. Bei derartigen Offerten würde ich jetzt zehn Meter hoch springen. Uns ging’s damals vielleicht zu gut. Öfter hatte ich gute Heuerscheine, verpatzte mir die Gelegenheiten aber durch den Suff und stieg dann gar nicht ein. Mehrfach segelte ich achtern raus. Manchmal hat man die Reeder als Seemann ganz schön hingehalten. Ich übe da schon Selbstkritik. Der Alkohol hat viele Macken in meinem Leben verschuldet. Solange ich bei einer Frau lebte, ging es gut. Immer, wenn ich keine sozialen Bindungen hatte, wenn ich aus dem Nest fiel, griff ich nach der Flasche. Der Wunsch nach einem abstinenten Leben muss aus dem Bewusstsein kommen: Du willst nicht mehr trinken. Ich schloss mich Selbsthilfegruppen an. In Hamburg-Rissen gehörte ich längere Zeit zu einer ELAS-Gruppe, die ein engagierter Mann führte und uns in der Gruppe Halt gab. In der Zeit habe ich gejoggt und war schon fast marathonreif.

Vor zwei Jahren war ich noch auf der MS „Europa“ im Bereich Küche-Bedienung tätig. Es war ein harter Job. Ich hatte Vorbereitungsarbeiten zu leisten oder stand am Band und mußte die Teller darauf werfen. Ständig wurde man angetrieben. Mit zwei Mann hatten wir 1800 qm Boden zu saugen. In meinem Alter machen sich jetzt auch langsam die ersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bemerkbar: Arthrose am Knie und Knorpelabrieb. Wenn ich gelernter Kellner wäre, könnte ich heute sogar wieder einen Bordjob als Steward bekommen. Deutsche Stewards mit Facherfahrung haben auf Schiffen mit Passagieren wieder Chancen. Aber es wird auch Profikönnen verlangt. Das traue ich mir nicht zu. Eine Umschulung wird in meinem Alter vom Arbeitsamt nicht mehr finanziert, weil ich keine Einstellungsgarantie beibringen kann. Kürzlich hatte ich einen Saisonjob als Haus- und Küchenhelfer in einem Erholungsheim auf Sylt.

Schon vor meiner Seefahrtszeit hatte ich als junger Bursche kurze Reisen nach Paris, Amsterdam, Brüssel, Lüttich und Hamburg unternommen. Meistens trampte ich und übernachtete in Jugendherbergen. In den 1980er und 90er Jahren gab es bei den Reisen auf Containerschiffen kaum noch Liegezeiten. Man bekam bei der Seefahrt nichts mehr von der Welt zu sehen. So habe ich mehrere große Reisen als Tourist gemacht, dafür lange gespart und mir nichts gegönnt, wollte nur reisen. 1981 flog ich mit Laker für 700 Mark von London-Heathrow mit der Britisch Airways nach Miami. Eigentlich war Honduras mein Ziel. Aber am Flugschalter in Miami las ich plötzlich den Ortsnamen Managua. Spontan entschloss ich mich, nach Nicaragua weiterzufliegen, um mir persönlich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie die Sandinisten nach dem Sturz Somozas die Errungenschaften des Sozialismus verwirklicht hatten. Es wurde eine Chaotenreise. Ich sprach nicht spanisch. Es war viel zu gefährlich, draußen zu schlafen. Wegen der Aktivitäten der Contras konnte man nicht durch das Land reisen. Nach einer Woche in Managua flog ich in die USA zurück und fuhr mit dem Greyhound-Bus vier Wochen durch Florida. Als Rucksack-Tourist machte ich 1986 mit der Air Cubana einen sehr schönen Zweimonatstrip nach Costa-Rica. Auf dem Flughafen von Havanna saß ich jedoch bei Hitze und Durst 16 Stunden fest. Es war kein Visum für Kuba, das ich gerne kennen gelernt hätte, zu bekommen. Über Panama fuhr ich auf dem Landweg nach San Jose und von dort mit der Bananeneisenbahn an die karibische Küste nach Puerto Vejo. Den Rückweg nach Europa wollte ich von Puerto Limon aus als Überarbeiter machen. An der Pier fiel mir ein blonder junger Mann auf, der mir deutsch auszusehen schien. Tatsächlich war es ein Tourist, der einen Südamerika-Trip hinter sich hatte. Zusammen mit dem verdingte ich mich auf der unter Liberia-Flagge fahrenden „Horn-Cap“ bei deren deutschem Kapitän und fuhr ohne Versicherung und ohne Heuer mit einer überwiegend burmesischen Mannschaft nach Hause. Es wurde an Bord burmesisch gekocht. Das Essen war manchmal so scharf gewürzt, dass man es nicht runterkriegen konnte.

Fünfmal flog ich nach Australien. Den Mauerfall in Berlin erlebte ich 1989 in Sydney. Man kann im Vergnügungsviertel Kings Cross in der Nähe der Victoria-Street günstig für 10 bis 20 $ übernachten, in Mehrbettzimmern mit anderen zusammen oder auch in singularrooms. Eine Woche lang fuhr ich mit einem Deutsch-Kanadier, den ich dort kennen gelernt hatte, in dessen VW-Bus mit Wasserbett von Katoomba 100 km durch das Land zu den Blue Mountins. Der Mann trank mir aber zu viel und wegen eines Mädchens, das noch dabei war, gab es Eifersüchteleien, so dass ich mich dann von ihm trennte, nach Sydney zurückkehre und noch vier Wochen in dieser faszinierenden großflächigen Stadt blieb. Eigentlich wollte ich nach Kiribas. Es klappte jedoch nicht mit dem Visum. In einem indischen Reisebüro bekam ich ein billiges Flugticket über Aukland / Neu Seeland, Fidschi, Tonga und Hawai nach Los Angeles, bei dem ich die Reise unterbrechen konnte. Der Höhepunkt meiner Tour war dann der Aufenthalt in Tonga. Dort lebte ich zunächst unter primitiven Verhältnissen bei einer einheimischen Familie, bis ich in ein Gästehaus umzog, das von zwei Deutschen, Boris und Heidi, geführt wurde. Es leben dort etliche Deutsche, sowohl kleinere und größere Unternehmer, als auch etliche Beachcomber, die ihr Leben unter der südlichen Sonne mit Kartenspiel und Trinken verbringen. Der König von Tonga, ein wohlbeleibter Mann, ist Bismarck- und Deutschland-Verehrer. Durch deutsche Entwicklungshilfe wurde dort auch eine Seefahrtschule aufgebaut. Ich traf einen Österreicher, der mich 14 Tage lang auf seiner Segelyacht mit durch die Inselwelt nahm. Zum Schluss hatte ich mich noch in Nukualofa bis über beide Ohren in eine Chinesin verliebt. Dort und auch sonst überall in der Welt trifft man auf Chinesen und Inder, die meistens sehr geschäftstüchtig sind und oft die wirtschaftliche Elite bilden. Gerne wäre ich an diesem schönen Fleck der Erde noch länger geblieben, aber meine bescheidenen Geldvorräte wurden immer knapper und mein Flugticket war zeitlich begrenzt. Wenn ich heute fünf Riesen hätte, würde ich nach Tonga gehen und mich dort selbständig machen. Mit wenig Geld und Fleiß kann man da etwas schaffen.

1992 war ich noch einmal mit einer Freundin zusammen in Queensland und Brisbane. Wir hatten uns einen Camper-Van gemietet und waren damit bis Cains gefahren. Da der Vater dieser Freundin verunglückt war, mussten wir die Reise vorzeitig abbrechen

Vor einigen Jahren entdeckte ich die alte Musik für mich. Ein Bekannter hatte mich zu einem Orgelkonzert in den Hamburger Michel eingeladen. Seither fasziniert mich Johann Sebastian Bach. Aber auch für Verdi, Puccini und Mozart kann ich mich begeistern. Das hätte ich mir früher nie träumen lassen.

Ich lebe seit vier Jahren mietfrei bei einer gutsituierten älteren Witwe in deren Haus in der Nähe von Hamburg. Hier fand ich meinen ruhenden Pool und Geborgenheit. Mit der Frau zusammen unternahm ich vor vier Jahren auch noch einmal eine Reise nach Australien. Für acht Tage machten wir eine Flussfahrt mit einem alten Raddampfer auf dem Murray-River, waren die einzigen Deutschen an Bord und lernten interessante Leute kennen. Ab und zu besuche ich einen Seemannskollegen, mit dem ich früher zusammen auf einem Schiff war. Heute brauche ich keine Säufereskapaden mehr und führe ein ruhiges, bürgerliches Leben.“


 

zur gelben Zeitzeugen-Bücher-Reihe des Webmasters:

Motiv vom Eisbrecher "STETTIN", von dem Kurt Krüger im Buch berichtet

Der Webmaster auf dem Jugendsegler "FRIDJOF NANSEN"

zur gelben Zeitzeugen-Bücher-Reihe des Webmasters:

© Jürgen Ruszkowski


zu meiner maritimen Bücher-Seite

Weitere Informationen zu den Büchern finden Sie hier: navigare necesse est!

Maritime books in German language: fates of international sailors

Los libros marítimos en el idioma alemán: los destinos de marineros internacionales:

Diese Bücher können Sie für je 12 € direkt bei mir gegen Rechnung bestellen: Kontakt:

Zahlung nach Erhalt der der Ware per Überweisung.

Bücher in der gelben Buchreihe" Zeitzeugen des Alltags" von Jürgen Ruszkowski:

Seemannsschicksale

Band 1

Begegnungen im Seemannsheim

ca. 60 Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten aus aller Welt

Band_1 - Band 1

Anthologie

Bestellung

Seemannsschicksale

Band 2

Band 2

Anthologie

Band_2_bei_freenet.de

Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten, als Rentner-Hobby aufgezeichnet bzw. gesammelt und herausgegeben von Jürgen Ruszkowski

Bestellungen

Seemannsschicksale

Band 3

Band_3

Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten

Anthologie

Bestellungen

Band 4 - Edition 2004

Band 4

Seemannsschicksale unter Segeln

Die Seefahrt unserer Urgroßväter

im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts

neu überarbeitet!

Anthologie

Bestellungen

Band 5 - Band 5

Capt. E. Feith's Memoiren:

Ein Leben auf See amüsant und spannend wird über das Leben an Bord vom Moses bis zum Matrosen vor dem Mast in den 1950/60er Jahren, als Nautiker hinter dem Mast in den 1970/90er Jahren berichtet

Bestellungen

Ich hoffe noch auf einen weiteren Band von

Capt. E. Feith

:

Band 6 ist in Arbeit

:

Seemannsschicksale Band 6 in der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags"

Master next God

Band 7 in der Reihe Seemannsschicksale:

Dirk Dietrich:

Auf See

ISBN 3-9808105-4-2

Dietrich's Verlag

Band 7 = 12,80 €

Bestellungen

Band 8:

Maritta & Peter Noak

auf Schiffen der DSR

ISBN 3-937413-04-9

Dietrich's Verlag

Bestellungen

Band 9 - Band 9

Rainer Gessmann

Endstation Tokyo

Die abenteuerliche Karriere eines einfachen Seemannes

Endstation Tokyo

Bestellungen

Band 10 - Band 10

Autobiographie des Webmasters

Rückblicke: 27 Jahre Himmelslotse im Seemannsheim - ganz persönliche Erinnerungen an das Werden und Wirken eines Diakons

Bestellungen

Band 11: - Band 11

Genossen der Barmherzigkeit

Diakone des Rauhen Hauses

Diakonenportraits

Anthologie

Bestellungen

Band 12 - Band 12

Autobiographie:

Diakon Karlheinz Franke

Bestellungen

Band 13 - Band 13

Autobiographie:

Diakon Hugo Wietholz

Bestellungen

Band 14 - Band 14

Conrad H. v. Sengbusch

Jahrgang '36

Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden

Jugend in den "goldenen 1959er Jahren"

Lehre als Schiffselektriker in Cuxhaven

Bestellungen

Band 15 - Band 15

Wir zahlten für Hitlers Hybris

mit Zeitzeugenberichten aus 1945 über Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Gefangenschaft.

Ixlibris-Rezension

Bestellungen

Band 16

Lothar Stephan

Ein bewegtes Leben - in den Diensten der DDR - - zuletzt als Oberst der NVA

ISBN 3-9808105-8-5

Dietrich's-Verlag

8,90 €

Bestellungen

Band 17 - Band 17

Als Schiffskoch weltweit unterwegs

Schiffskoch Ernst Richter

Bestellungen

Band 18 - Band 18

Seemannsschicksale

aus Emden und Ostfriesland

und Fortsetzung Schiffskoch Ernst Richter auf Schleppern

Anthologie

Bestellungen

Band 19 - Band 19

ein Seemannsschicksal:

Uwe Heins

Das bunte Leben eines einfachen Seemanns

Bestellungen

Band 20: - Band 20

ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg

Kurt Krüger

Matrose im 2. Weltkrieg

Soldat an der Front

Bestellungen

Band 21 - Band 21

Ein Seemannsschicksal:

Gregor Schock

Der harte Weg zum Schiffsingenieur

Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO"

Bestellungen

Band 22- Band 22

Jörn Hinrich Laue:

Weltweite Reisen eines früheren Seemanns

als Passagier auf Fähren,

Frachtschiffen

und Oldtimern

Anregungen und Tipps für maritime Reisefans

Bestellungen

Band 23 - Band 23

Ein Seemannsschicksal:

Jochen Müller

Geschichten aus der Backskiste

Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich

Bestellungen

Band 24 - Band 24

Ein Seemannsschicksal:

Der maritime Liedermacher

(seine Lieder-CD kann bestellt werden)

Mario Covi: -1-

Traumtripps und Rattendampfer

Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen

Bestellungen

Band 25 - Band 25

Ein Seemannsschicksal:

Der maritime Liedermacher

(seine Lieder-CD kann bestellt werden)

Mario Covi: -2-

Landgangsfieber und grobe See

Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen

Bestellungen

Band 26 - Band 26

Monica Maria Mieck:

Liebe findet immer einen Weg

Mutmachgeschichten für heute

Besinnliche Kurzgeschichten

auch zum Vorlesen

Bestellungen

Band 27 - Band 27

Monica Maria Mieck:

Verschenke kleine

Sonnenstrahlen

Heitere und besinnliche Kurzgeschichten

auch zum Vorlesen

Bestellungen

Band 28 - Band 28

Monica Maria Mieck:

Durch alle Nebel hindurch

erweiterte Neuauflage

Texte der Hoffnung

besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte

ISBN 978-3-00-019762-8

Bestellungen

Band 29 - Band 29

Logbuch

einer Ausbildungsreise

und andere

Seemannsschicksale

Seefahrerportraits

und Erlebnisberichte

Anthologie

ISBN 978-3-00-019471-9

Bestellungen

Band 30 - Band 30

Günter Elsässer

Schiffe, Häfen, Mädchen

Seefahrt vor 50 Jahren

Bestellungen

Band 31 - Band 31

Thomas Illés d.Ä.

Sonne, Brot und Wein

ANEKIs lange Reise zur Schönheit

Wohnsitz Segelboot

Reise ohne Kofferschleppen

Fortsetzung in Band 32

Bestellungen

Band 33 - Band 33

Jörn Hinrich Laue:

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg

reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe

184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten

ISBN 978-3-00-022046-3

Bestellungen

Band 34 - Band 34

Peter Bening

Nimm ihm die Blumen mit

Roman einer Seemannsliebe

mit autobiographischem Hintergrund

Bestellungen

Band 35 - Band 35

Günter George

Junge, komm bald wieder...

Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt

Bestellungen

Band 36 - Band 36

Rolf Geurink:

In den 1960er Jahren als

Seemaschinist

weltweit unterwegs

Bestellungen

Band 37

geplant:

Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die "Seemannsschicksale" meistens vorrätig:

HanseNautic GmbH, Schifffahrtsbuchhandlung, ex Eckardt & Messtorff, Herrengraben 31, 20459 Hamburg, Tel.: 040-374842-0, www.HanseNautic.de

WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240.

Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de

Ansonsten auch bei Buchhandlungen in der Regel nur über mich bestellbar

Ich sammle weitere maritime Lebensläufe und Erlebnisberichte. - Wer erzählt mir noch aus seinem Seemannsleben?

Kontakt

Leserreaktionen

Da Dietrich’s Verlag seine Aktivitäten stark reduziert, werden meine Bücher mit einer von ihm vergebenen ISBN ab 2007 nicht mehr im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) des Buchhandels zu finden sein. Das bedeutet nicht, dass die Bücher nicht mehr lieferbar sind.

Bestellen Sie direkt bei mir: Telefon: 040-18090948, Fax: 040-18090954

Leserreaktionen

Seemannsschicksale

http://www.zeitzeugenbuch.klack.org

realhomepage/seamanstory

erwähnte Schiffe E - J

erwähnte Schiffe S-Z

erwähnte Personen

erwähnte Schiffe

schiffsbild.klack-org

Leseproben und Bücher online

Lesermeinung zu Band 24:

Der Band "Traumtrips und Rattendampfer" ist ein sehr gut gelungenes Abbild der Seefahrt. Endlich hat jemand den Mut zu einer ehrlichen Darstellung, besonders "hinter den Kulissen", gefunden. Vieles kann ich nur bestätigen, einiges war auch für mich neu. Hervorzuheben und beeindruckend sind die geschilderten Hierarchieverhältnisse an Bord, das zwangsweise Zusammenleben aller Besatzungsmitglieder, die wahre Beschreibung bei Begegnungen mit der 3. Welt sowie das tabulose Darstellen aller Lebensgewohnheiten an Bord und bei Landgang. Auch ist es unbegreiflich, was Profitsucht aus einem Menschenleben machen kann! Alle Härten auf See, aber auch die Schönheiten der Welt sind vom Funker Mario Covi in ausgezeichneter Weise dargestellt. Bestimmt könnten viele ehemalige Seeleute dicke Bände schreiben, aber leider hat nicht jeder das Talent von Herrn Covi dazu. Oft verblassen auch die Erinnerungen zu schnell und so wird vieles bedauerlicherweise ungesagt bleiben. --- Nochmals vielen Dank für die interessanten Aufzeichnungen von Herrn Mario Covi und auch für die Bemühungen zum Druck von Herrn Jürgen Ruszkowski.

Peter J.

Seemannssprache

http://www.zeitzeugenbuch.klack.org

weitere Bände geplant

Ich sammle weitere maritime Lebensläufe und Erlebnisberichte. - Wer erzählt mir noch aus seinem Seemannsleben?


Alle meine Seiten haben ein gemeinsames Gästebuch. Daher bitte bei Kommentaren Bezug zum Thema der jeweiligen Seite nehmen!

Please register in my guestbook

Una entrada en el libro de mis visitantes yo agradezco siempre.

Za wpis do mej ksiegi gosci zawsze serdecznie dziekuje.


Meine Postadresse / my adress:

Jürgen Ruszkowski, Nagelshof 25 / Hobökentwiete 44/32 , D-22559 Hamburg-Rissen,

Telefon: 040 - 18 09 11 32 - oder 040 - 18 09 09 48 - Anrufbeantworter nach 30 Sekunden -

Fax: 040 - 18 09 09 54

skype: juergen_ruszkowski

Bestellungen am einfachsten unter Angabe Ihrer Anschrift per e-mail: Kontakt

musterrolle.de

Diese Bücher können Sie für je 12 € (innerhalb Deutschlands an Privatpersonen portofrei) direkt bei mir gegen Rechnung bestellen: Kontakt

Wenn Sie an dem Thema "Seeleute" interessiert sind, gönnen Sie sich die Lektüre dieser Bücher und bestellen per Telefon, Fax oder am besten per e-mail: Kontakt:

Meine Bücher der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags" über Seeleute und Diakone sind über den Buchhandel oder besser direkt bei mir als dem Herausgeber zu je 12,00 € Euro, (Band 7 = 12,80 € ) zu beziehen, bei mir in Deutschland portofrei (Auslandsporto: ab 3,00 € )

Bestellungen am einfachsten unter Angabe Ihrer Anschrift per e-mail: Kontakt

Sie zahlen nach Erhalt der Bücher per Überweisung.

Maritime books in German language: fates of international sailors

Los libros marítimos en el idioma alemán: los destinos de marineros internacionales:

Los libros en el idioma alemán lo enlatan también por 12 € Euro, ( + el extranjero-estampilla: 3,00 €), directamente con la editor Buy de.

Leseproben und Bücher online


Ab und an werde ich für zwei bis drei Wochen verreist und dann, wenn überhaupt, nur per eMail: Kontakt via InternetCafé erreichbar sein!


Bestellungen und Nachfragen am einfachsten über e-mail: Kontakt

Wenn ich nicht verreist bin, sehe ich jeden Tag in den email-Briefkasten. Dann Lieferung innerhalb von 3 Werktagen.


Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die Titel auch vorrätig:

HanseNautic GmbH, Schifffahrtsbuchhandlung, ex Eckardt & Messtorff, Herrengraben 31, 20459 Hamburg, Tel.: 040-374842-0, www.HanseNautic.de

WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240.

Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de

Ansonsten, auch über ISDN über Buchhandlungen, in der Regel nur über mich bestellbar.


Für einen Eintrag in mein Gästebuch bin ich immer dankbar.

Alle meine Seiten haben ein gemeinsames Gästebuch. Daher bitte bei Kommentaren Bezug zum Thema der jeweiligen Seite nehmen!

Please register in my